Einführung

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Jesus
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Syrisch Orthodoxe Kirche St. Ephrem

Ehemalige Lainzer Pfarrkirche

Die Kirche wurde im Jahre 1974 von Kardinal Franz König an Chorepiskopos Pfarrer Prof. Dr. Emanuel Aydin für die Syrisch-Orthodoxe Gemeinde übergeben und befindet sich im 13. Gemeindebezirk in der Lainzer Strasse 154a.

Eine Inschrift über dem Hauptportal teilt mit, dass Conrad Sponfelder zwischen 1421 und 1428 eine Kirche errichtet hat. Diese Kirche wurde von der Penzinger Kirche mitbetreut. Die Pfarrchronik berichtet von schweren Beschädigungen durch die Türken 1529 und 1683, worauf 1736 unter Erzbischof Sigismund von Kollonitz eine neue Kirche mit Baumeister Gottfrid Pokh, dem Steinmetzmeister Johann Wenzel Schumka und dem Zimmermeister Wolfgang Hilleprandt errichtet wurde. Durch das Anwachsen der Bevölkerung nach 1945 wurde von der Pfarre Lainz Speising von 1966 bis 1968 in der Nähe die größere Konzilsgedächtnis Kirche errichtet.

Historische Chronik

1421–1428: Errichtung einer Kirche durch Conrad Sponfelder an der Stelle einer hölzernen Säule mit Dreifaltigkeitsbild.

1529 & 1683: Schwere Beschädigungen durch die Türken.

1736: Neubau auf Anordnung von Kardinal Sigismund von Kollonitsch aufgrund gravierender Zerstörungen.

1737: Vermutliche Fertigstellung des Baues.

1744–1746: Gaetano de Rosa fertigt die Seitenaltarblätter; Errichtung eines neuen Hochaltars. Einweihung der Kirche und der drei Altäre durch Kardinal Kollonitsch im Jahr 1746.

1761: Reparaturen nach einem „starken Sturmwind“.

1764: Raimund von Manner stiftet einen ständigen Geistlichen für Lainz.

1783: Die Kirche wird im Zuge der Josephinischen Reformen Lokalkaplanei.

1809: Schwere Beschädigung durch die Franzosen.

1852: Renovierung der gesamten Kirche und Neugestaltung des Hochaltars.

1930er Jahre: Die Jesuiten übernehmen die Kirche.

1939: Bauliche Veränderungen: Schließung des Hauptportals und Errichtung von drei Windfängen.

Bis 2015: Die Kirche stand der syrisch-orthodoxen Christengemeinde zur Verfügung.

Einzelnachweise: [1] Hietzing - Der 13. Bezirk Ehemalige Lainzer Pfarrkirche, Gerhard Weissenbacher: In Hietzing gebaut, Band I und II.

Neues Kirchen- und Klostergebäude St. Ephrem (ab 2014)

Das Kirchengebäude welches den Namen „Maria vom Berge Karmel“ trug, hat eine bemerkenswerte Geschichte. Die Gründung geht auf die US-amerikanischen "Beschuhten Karmeliten" zurück, die ab 1886 in Österreich wirkten. 1916 errichteten sie an der Stelle des heutigen Gotteshauses eine hölzerne Notkirche, die 1928 einem Brand zum Opfer fiel.

Der Neubau des Gotteshauses orientierte sich an den katholischen Kirchenbauten in den amerikanischen Industriestädten im Bereich des Erie-Sees. Die Unterkirche konnte bereits 1929 geweiht werden, die Oberkirche erst mitten im Zweiten Weltkrieg 1942.

Im Verlauf des Krieges diente die Unterkirche als Luftschutzkeller; wenige Wochen vor Kriegsende – am 21. Februar 1945 – fiel das Gotteshaus einem alliierten Luftangriff zum Opfer. 140 Menschen, die in der Unterkirche Zuflucht gesucht hatten, kamen ums Leben. Der Wiederaufbau der Kirche dauerte bis 1966.

Übergabe an die Syrisch-Orthodoxe Kirche

2014 wurde das Gotteshaus samt dem angrenzenden Klostergebäude an die syrisch-orthodoxe Kirche übergeben. Am 07.12.2014 wurde die Kirche durch S.E. Kardinal Christoph Schönborn an S.H. Moran Mor Ignatius Afrem II Karim offiziell übergeben.

Bibelvers

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,16
Botschaft des Pastors

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Mit großer Freude begrüße ich Sie in unserer Gemeinschaft.

Als Ihr Seelsorger ist es mir ein Herzensanliegen, jeden Einzelnen auf seinem Glaubensweg zu begleiten.

Gemeinsam wollen wir im Glauben wachsen und einander in Liebe dienen.

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Our Story

Unsere Geschichte

01

Glaube und Tradition

Unsere Kirche wurzelt in einer tiefen Glaubenstradition, die über Jahrhunderte weitergegeben wurde.

02

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Wir sind eine lebendige Gemeinschaft, die füreinander da ist und gemeinsam den Glauben lebt.

03

Dienst und Hingabe

Durch Gebet, Gottesdienst und soziales Engagement bezeugen wir unseren Glauben in der Welt.

Was uns ausmacht

Unsere Grundwerte

Diese Werte leiten uns in unserem täglichen Leben und in unserer Gemeinschaft.

Gebet

Das gemeinsame Gebet verbindet uns mit Gott und miteinander.

Gemeinschaft

Wir wachsen zusammen im Glauben und in der Liebe.

Dienst

Durch den Dienst an anderen leben wir den Glauben.

0+

Mitglieder

Unsere Gemeinschaft wächst gemeinsam in Glaube und Liebe.

0

Gottesdienste pro Jahr

Jede Woche kommen wir zusammen, um zu beten und anzubeten.

0

Diakone

Engagierte Diakone, die unsere Gemeinde mit Herz und Hand dienen.